Seminar "Krise und Kritik in Friedrich von Schillers philosophischen Schriften" 09.06.2009

Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe "Schiller 250" referierte Eduard Parhomenko (Lektor für Philosophiegeschichte, Universität Tartu) über die philosophischen Schriften des berühmten Dichters, genauer über seine Briefe über die "ästhetische Erziehung des Menschen". Zur Einführung stellte er wichtige Begriffe wie Ästethik und Sinnlichkeit, Verstand und Vernunft vor. Anhand dieser Begriffe erläuterte er die Grundzüge des Dualismus, die sich sowohl bei Kant als auch bei Schiller finden. Er verglich in seinem Vortrag die Werke Immanuel Kants mit Schilllers Darstellungen und stellte in seinem Vortrag einige bedeutende Abschnitte aus Schillers Briefen vor. Nach dem Vortrag stellten die Zuhörer einige Fragen, z.B. inwieweit man Schiller und Kant mit Rousseau vergleichen kann, und wie man die Begriffe "Gemüt" und "Ehrfurcht" angemessen und dem Kontext entsprechend ins Estnische übersetzen kann. Hierbei stellte sich heraus, dass das Übersetzen von Schillers Briefen kein leichtes Unterfangen ist. Das Publikum bekam einen Überblick über Schillers philosophische Ansichten und diskutierte über einige Fragen noch nach der Veranstaltung weiter.

 

Herrn Parhomenkos Vortragsmaterialien (auf estnisch) finden Sie hier.

 

    

 

Die Veranstaltungsreihe "Schiller 250" wird von der deutschen Botschaft in Tallinn unterstützt.