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 Seminarreihe "Geschlechter im (Zerr)Spiegel" 06.12.2005

Das Ziel dieser Seminarreihe ist es, die Geschlechtsthematik vorzustellen und Menschen dazu zu bringen, über Geschlechter und deren Konstruiertheit nachzudenken. Termini bezüglich dieses Themas werden vorgestellt und anhand visueller Mittel in Kontext gesetzt. Während der Seminare werden Dokumentarfilme gezeigt und im Anschluss gibt es immer einen Gesprächskreis, wo sich alle über das Thema austauschen können. Es wird über unterschiedlich verbreitete Erzählungen und persönliche Erfahrungen innerhalb einer Kultur diskutiert. Die Zielgruppe dieser Veranstaltungen  sind vor allem Studenten, aber auch alle anderen Interessenten sind herzlich eingeladen.    

 

9. November DIE  SCHÖNHEIT DES VATERLANDES (A. Maimik, J. Kilmi 2001)

 

Der Dokumentarfilm beobachtet zwei Matriarche: Tiina Jantson regiert das Estnische Miss und Mini-Miss Imperium, Anne Eenpalu leitet aber die kriegs-patriotische Kinderorganisation Kodutütred (Heimtöchter). Die Hauptdarsteller des Films sind sehr verschieden, aber gleichzeitig haben diese Frauen auch etwas Gemeinsames. Der Film wirft einen Blick auf Werte, Geschlechterrollen und Moralnormen im Estland zu Anfang des 21 Jahrhunderts. Das Motto lautet „Wenn Männer Bomben bauen, dann bringen Frauen die Schönheit in diese Welt“.

 

23. November LEBENDIGE KRAFT (A. Maimik, J. Kilmi, 2003)

 

Der Dokumentarfilm beobachtet den Daseinkampf dreier Männer mit unterschiedlichem sozialen Hintergrund und Weltanschauung in einer auf Erfolg und Macht basierenden Gesellschaft. Es ist ein Film über Arbeit, Würde und Verzweiflung und dekonstruiert die starren Rollenmodelle des Mannseins in der modernen Erfolgsgesellschaft.

 

6. Dezember  ICH BIN JA EINE FRAU (K. Grünberg, 2005)

 

Das Thema des Films sind verschiedene Ansichten über die Mutterschaft. Die Hauptdarstellerin Airika stammt aus einer deutschbaltischen adligen Familie. „Infolge der komplizierten Geschichte Estlands haben die Frauen aus dieser Familie ihre Töchter schon seit drei Generationen alleine großgezogen,“ sagt Grünberg. „Diese Geschichte ist einerseits die Geschichte einer Familie aber andererseits die Geschichte der Gesellschaft Estlands. Airikas äußerlich radikales Verhalten gegenüber der Männer und Mutterschaft ist bei der näheren Betrachtung nur Selbstverteidigung. Sie will kein Opfer, nicht verlassen sein.“            

 

Die Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr in den Räumlichkeiten von Domus Dorpatensis

(Ülikooli 7, 1. Etage)

 

Unterstützer: Estnisches Sozialministerium und Offene Estland-Stiftung